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Wassergymnastik

Wassergymnastik: Auftrieb des Wassers der wirkt!

Weil Bewegungen im Wasser gelenkschonender sind als unter den normalen, der Schwerkraft unterliegenden Bedingungen außerhalb, ist Wassergymnastik insbesondere im Rahmen der Wiederherstellung von Beweglichkeit, etwa nach einem Trauma wie Verkehrs- oder Sportunfall, oder für Personen im fortgeschrittenen Alter zu empfehlen. Grundsätzlich eignet sich Wassergymnastik jedoch für jeden, egal, ob groß oder klein, ob jung oder alt, ob dünn oder dick. Nicht zuletzt deshalb, weil die Verletzungsgefahr bei der Wassergymnastik mehr als gering ist.

Wegen des natürlichen Auftriebs, der im Wasser wirkt, ist Bewegung als Zusammenspiel von Knochen, Gelenken, Muskeln, Bändern und Sehnen im Wasser besonders schonend. Aber: Weil das Wasser einen hohen Widerstand hat, man sagt etwa das 60-fache des normalen Luftwiderstandes an Land, sind Kraft– und Konditionstraining im Wasser besonders anstrengend. Auf die Muskeln wirkt der Wasserwiderstand entspannend – ein Grund, warum Wassergymnastik u.a. auch sehr gut gegen Rückenschmerzen wirkt.

Das Ganzkörpertraining Wassergymnastik findet in der Regel in flachem Wasser statt, so dass die Trainierenden etwa bis zur Brust im Wasser stehen. Deshalb können auch Nichtschwimmer oder unsichere Schwimmer von der Wassergymnastik profitieren. Wassergymnastik steigert Beweglichkeit und Kraft von Armen, Beinen, Gesäß und Rumpf – sowie die Ausdauer. Auch auf das Herz-Kreislauf-System hat Wassergymnastik eine positive Wirkung. Übergewichtige Menschen können mit Wassergymnastik effektiv Pfunde verlieren.

Man kann auch Wassergymnastik in tieferem Wasser absolvieren: Dann wird meist mit einem Gerät, zum Beispiel einer sogenannten "Schwimmnudel", trainiert.